Schauraum

HR Wohndesign Ralf Höcker

Linzer Straße 32
4063 Hörsching

Mobiltelefon +43 664 4176768
Fax +43 7221 72304

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Öffnungszeiten

Termine im Schauraum nach persönlicher Vereinbarung unter 0664-4176768, oder wir machen auch Termine nach Feierabend und am Wochenende bei uns im Schauraum oder vor Ort bei Ihnen zuhause!

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Parkettboden schleifen und richtig pflegen

Parkettboden schleifen - nur € 19,90 pro m²

Ihr Parkettboden zeigt Gebrauchsspuren und ist an stark beanspruchten Stellen abgenutzt? Durch professionelles Abschleifen können Echtholzböden, Parkett und Dielen einfach und effektvoll renoviert werden. Sie werden überrascht sein, wie viel Eleganz noch in Ihren alten Brettern steckt. Wir verfügen über das notwendige Know-how und die passenden Geräte, um Ihren Boden zu bearbeiten. Beauftragen Sie unser professionelles Team mit dem Abschleifen Ihres Bodens und freuen Sie sich über neuen Glanz in Ihren vier Wänden.

 

Wir schleifen Ihren Parkettboden

Wir legen Wert auf gründliche und sorgfältige Arbeit. Denn nur so können wir ein zufriedenstellendes und dauerhaft schönes Ergebnis erreichen.

Folgende Arbeitsschritte führen zum perfekten Parkett:

  • Schliff mit 36er Körnung
  • Schliff mit 60er Körnung
  • Schliff mit 100er Körnung
  • Auftragen von Grundlack
  • Zwischenschleifen
  • Versiegelung mit drei Schichten Decklack

 

Faire Preise – beste Ergebnisse

Wir bieten unseren Kunden ein faires Preis-Leistungsverhältnis. Bereits um 19,90 Euro pro Quadratmeter schleifen wir Ihren Parkettboden ab, die An- und Abfahrt sind bereits inkludiert. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Fragen haben oder einen Termin vereinbaren wollen.

Verlegung von 3-Schicht-Fertigparkett

Nut-/Feder-Böden werden entweder schwimmend auf Steamlock Unterlagsplatte verlegt, dabei werden Nut und Feder miteinander verleimt, oder vollflächig auf einem laut allgemein gültiger Richtlinien geeigneten Untergrund verklebt. Überprüfen Sie die Ebenheit des Unterbodens mit einer Messlatte. Bei schwimmender Verlegung liegt die Toleranzgrenze für Unebenheiten bei maximal +/- 2 mm auf 1 Meter Länge. Bei vollflächiger Verklebung sollte ein Wert von +/- 1 mm auf einer Länge von 2 Metern nicht überschritten werden. Sollten Sie eine Füllmasse zur Nivellierung verwenden, achten Sie auf deren vollständige Durchtrocknung. Die meisten 3-Schicht-Böden sind zur vollflächigen Verklebung geeignet (siehe Hersteller-Angaben). Bei vollflächiger Verklebung ist darauf zu achten, dass der (produktspezifisch) richtige Parkettkleber verwendet wird. Weiters empfiehlt sich bei vollflächiger Verklebung von 3-schichtig aufgebauten Nut-/Feder-Elementen eine zusätzliche H-Verleimung der Dielen, dies bedeutet eine Verleimung von Nut und Feder an der Dielen-Stirnseite sowie an den jeweils äußersten 20 cm der Dielenlängsseiten. Click-System-Böden sind leimlos zu verlegen; sie können ebenfalls schwimmend verlegt oder vollflächig am Untergrund verklebt werden, sofern vom Hersteller freigegeben. Eine zusätzliche Stirnverleimung der Dielen bei vollflächiger Verklebung ist abhängig von den Verlegerichtlinien des Herstellers. Da jeder Parkettboden abhängig vom Raumklima quillt und schwindet, ist zwischen dem Parkett und allen feststehenden Objekten (Wänden, Pfeilern, Türschwellen usw.) ein Abstand von ca. 10 – 15 mm einzuhalten. Beachten Sie bitte, dass bei einer Raumgröße von mehr als 8 Meter in Dielenlängs-Richtung und mehr als 7 Meter in Dielenbreiten-Richtung bei schwimmender Verlegung eine Ausgleichs-Dehnfuge berücksichtigt werden muss. Ist bereits der Estrich mit Dehnungsfugen versehen, müssen diese an gleicher Position auch im darüber liegenden Parkett eingefügt und mit Dehnungsprofilen abgedeckt werden. Auch in schmalen, langen Gängen schützen breitere Dehnungs- bzw. Entlastungsfugen vor Aufwölbungen oder Schäden am Boden. 

Fußbodenheizung

Grundsätzlich sind 3-schichtig aufgebaute Fertigparkettböden für eine Verlegung auf (Warmwasser-) Fußbodenheizung geeignet. Es sind jedoch nicht alle Holzarten für die Verlegung auf Fußbodenheizung tauglich. Grundsätzlich empfehlenswert sind Holzarten mit einem geringen Quell- und Schwindverhalten. Risikoholzarten sind zum Beispiel Buche, Ahorn kanadisch, Kempas, Jatoba usw. Die Freigaben für Fußbodenheizung bzw. Empfehlungen der Hersteller bezüglich der Holzarten unterscheiden sich in deren Angaben. Grundsätzlich ist eine vollflächige Verklebung auf Fußbodenheizung zu bevorzugen, da man dadurch die optimale Wärmeübertragung erzielt und das Arbeiten des Holzes minimiert wird. Eine schwimmende Verlegung auf Fußbodenheizung ist zwar technisch möglich, es ist allerdings mit einem höheren Wärmeverlust zu rechnen. Bei schwimmender Verlegung muss unbedingt eine dampfsperrende Parkettunterlage fachgerecht verwendet werden. Der Heizestrich sollte laut allgemein gültiger Richtlinien (Aufheizprotokoll) ausgeheizt werden. Vor dem Verlegen ist der Heizestrich auf den Restfeuchtegehalt mittels CM Messung zu prüfen. Ein Wert von maximal 1,8 % (Gewichts-Prozent) lt. CM-Messung bei Zementestrichen und maximal 0,3 % bei Anhydritestrichen ist erlaubt. Die Proben müssen an verschiedenen Stellen des Raumes händisch aus dem Estrich herausgestemmt werden, beim Einsatz von elektrischen Maschinen würde die Hitzeentwicklung die Messung verfälschen. Die Oberflächentemperatur des Holzfußbodens darf 26° bis 27° C nicht überschreiten. Im Herbst und Winter muss besonders darauf geachtet werden, dass die relative Luftfeuchte konstant zwischen 50 % und 60 % beträgt. Extreme Austrocknung des Holzbodens durch zu geringe Luftfeuchtigkeit in Verbindung mit der Erwärmung durch die Fußbodenheizung führt zu Schüsselungen, Fugen- und Rissbildung bis hin zum Ablösen der Deckschichtlamellen. Bei dunklen Böden ist im Winter für eine ausreichende Beschattung bei starker Sonneneinstrahlung zu sorgen. Ohne Beschattung kann es in Verbindung mit der Fußbodenheizung zu Oberflächentemperaturen bis 65° C kommen, was eine extreme Austrocknung des Bodens sowie Fugen, Rissbildung usw. zur Folge hätte. Wir empfehlen daher dringend den Einsatz von Raumluftbefeuchtungsgeräten, um für ein dementsprechendes, auch für den Menschen gesünderes Raumklima zu sorgen.

Pflege von 3-Schicht-Fertigparkett

Raumklima: Holz ist ein Naturprodukt. Es passt sich an seine Umgebung an, nimmt Feuchtigkeit auf wenn die relative Luftfeuchtigkeit ansteigt, gibt Feuchtigkeit ab, wenn die Luftfeuchtigkeit abnimmt. Dieser Vorgang wird als Quellen und Schwinden bezeichnet. Diese sogenannte Holzausgleichsfeuchte sollte ca. 8 % +/- 1 % betragen. Mit dieser Holzfeuchtigkeit werden die Fertigparkettprodukte werksseitig ausgeliefert. Dieser Wert ist abgestimmt auf ein Raumklima von ca. 50 % bis 60 % relative Luftfeuchtigkeit. Sinkt das Raumklima stark unter dieses „natürliche“ Maß, trocknet das Holz aus. Speziell im Herbst und Winter muss besonders darauf geachtet werden, dass die relative Luftfeuchte konstant zwischen 50 % und 60 % beträgt. Extreme Austrocknung des Holzbodens durch zu geringe Luftfeuchtigkeit kann zu Schüsselungen, Fugen- und Rissbildung bis hin zum Ablösen der Deckschichtlamellen führen. In Kombination mit der Erwärmung durch eine Fußbodenheizung kann diese Austrocknung noch verstärkt werden. Wir empfehlen daher dringend den Einsatz von Raumluftbefeuchtungsgeräten, um für ein dementsprechendes, auch für den Menschen gesünderes Raumklima zu sorgen (siehe auch Thema Fußbodenheizung).

Lackierte Oberflächen: Pflege durch im Fachhandel erhältliche geeignete Wischpflege. 

UV-Geölte Oberflächen: Pflege durch im Fachhandel erhältliche geeignete Wischpflege. 

Oxidativ geölte Oberflächen: Um lange Freude an Ihrem oxidativ geölten Parkettboden zu haben, ist es wichtig, den Boden richtig zu pflegen. Mit der Zeit wird der Boden dann immer anspruchsloser und besonders strapazierfähig, da sich durch die Pflege ein Schutzfilm aufbaut, welcher verhindert, dass der Boden verschmutzt oder vergraut. 

Erstbehandlung: Ihr geölter Parkettboden wurde werkseitig mit Bodenöl behandelt. Eine Erstbehandlung mit Timberman-Pflegeöl unmittelbar nach der Verlegung ist zu empfehlen. Das Pflegeöl wird entweder maschinell, mit einer Malerrolle oder mit einem Baumwolllappen aufgetragen (siehe Anweisungen des Herstellers). Ca. 24 Stunden nach dieser Endbehandlung sollte der Boden mit Timberman-Holzbodenseife natur oder weiß (verdünnt mit Wasser) gewischt werden. 

Tägliche Reinigung: Für die tägliche Reinigung reicht Staubsauger und Besen. Die regelmäßige Wischpflege sollte ausschließlich mit Timberman-Holzbodenseife natur oder weiß (Mischungsverhältnis 1/8 Liter Seife auf 5 Liter warmes Wasser) durchgeführt werden. Benutzen Sie 2 Eimer, einen Eimer mit lauwarmem Seifenwasser, einen Eimer mit lauwarmen, klaren Wasser zum Auswringen des Aufnehmers. Wichtig: Nicht mit klarem Wasser nachwischen und keinen Wischmopp oder Bodentücher aus Mikrofaser verwenden. Es empfiehlt sich der Timberman-Wischmopp, dieser wurde speziell für geölte Oberflächen entwickelt. 

Grundreinigung: Falls Ihr geölter Boden mal stark verschmutzt ist, sollte man eine gründliche Reinigung mit Timberman-Grundreiniger (Mischungsverhältnis 1/8 Liter Grundreiniger auf 5 Liter warmes Wasser) vornehmen. Unmittelbar nach der Grundreinigung muss der Boden mit Timberman-Holzbodenseife aufgewischt werden, damit sich erneut ein Schutzfilm bildet. 

Fleckenentfernung: Zur Fleckenentfernung kann Timberman-Grundreiniger (auch pur) angewandt werden. 

Renovierung/ Auffrischung: Falls Ihr Boden nach längerer Nutzung matt oder leicht vergraut aussehen sollte, kann die Oberfläche durch Timberman-Pflegeöl aufgefrischt werden. Vor dieser Ölbehandlung muss der Boden gründlich mit Timberman-Grundreiniger gereinigt werden und anschließend bis zu 24 Stunden trocknen. Erst dann wird das Pflegeöl aufgetragen. Das Pflegeöl wird entweder maschinell, mit einer Malerrolle oder mit einem Baumwolllappen aufgetragen. Wenn der Boden seidenmatt glänzt, ist die passende Menge Pflegeöl aufgetragen. Das Pflegeöl darf keinen Film an der Holzoberfläche bilden, deshalb sollte nach dem Ölauftrag mit einem weichen Baumwolllappen oder weißen Polierpads gründlich nachpoliert werden. Ca. 6 - 8 Stunden später kann der Boden bereits wieder vorsichtig benutzt und bereits nach ca. 24 Stunden wieder mit Seifenmischung gewischt werden. 

Achtung: Um die Gefahr einer Selbstentzündung zu vermeiden, müssen ölgetränkte Lappen nach Gebrauch mit gründlich mit Wasser ausgewaschen werden! 

Die hier angeführten Verlege- und Pflegeanweisungen sind allgemein gültige Richtlinien, letztendlich gültig ist aber in jedem Falle die Original Verlege- und Pflegeanleitung des jeweiligen Herstellers. Diese ist in der Regel im Originalpaket enthalten und deren Inhalt ist unbedingt zu beachten. Sollte keine Verlegeanleitung beigepackt sein, ist diese anzufordern.